Energie

Die Wärme- und Stromversorgung heute

Möglichkeiten zum nachhaltigen Wohnen werden im Schwesternhaus schon seit Langem diskutiert und so möchten wir unseren Strom- und Wärmebedarf nicht nur möglichst selbst, sondern auch möglichst umweltfreundlich decken.

Blockheizkraftwerk und Fernwärme

Seit 2012 steht im Schwesternhaus ein modernes Brennwert-Blockheizkraftwerk (BHKW – die blaue Maschine links auf dem Bild), das Gas verbrennt, um Strom zu erzeugen, und die Abwärme der Stromerzeugung zur Erwärmung von Warmwasser und der Räume verwendet (KWK – Kraft-Wärme-Kopplung). Das BHKW hat eine elektrische Leistung von 20 kW und eine thermische Leistung von 46,7 kW und deckt die Grundlast unseres Strom- und Wärmebedarfs.

Wenn das BHKW nicht genug Wärme zur Deckung des Gesamtbedarfs liefert, wird zusätzliche Wärme über die Fernwärmestation (die Anlage rechts auf dem Bild) von enercity bezogen. Auch die Fernwärme wird in Hannover überwiegend nach dem hocheffizienten Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung bereitgestellt.

Da wir unsere Wärme so effizient bereitstellen, haben wir Gemeinschaftswaschmaschinen gekauft, die direkt mit Warmwasser versorgt werden, sodass das Wasser nicht mehr von den Waschmaschinen elektrisch aufgeheizt werden muss. Um unseren Heizwärmebedarf zu verringern, haben wir 2013 das Dach des „Bundeswehrflügels“ (Ost-West-Flügel im Norden) gedämmt und begonnen einige Wohnungen von Innen zu dämmen.

Photovoltaikanlage

Seit 2013 haben wir außerdem eine Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) oberhalb der Gauben auf dem Süddach des Bundeswehrflügels. Die 66 Module der beiden Modulfelder (von denen nur eins auf dem Foto zu sehen ist) haben eine Gesamtleistung von 12,87 kWp und der Wechselrichter hat eine Wirkleistung von 10 kW.

Eigentlich wollten wir 2015 noch weitere Module auf den Ost- und Westdächern des Hauptflügels und einen Batteriespeicher installieren, allerdings war die Anlagenerweiterung für den Denkmalschutz nicht vertretbar.

Wenn das BHKW und die PV-Anlage nicht genug elektrische Energie bereitstellen, um den Bedarf im Haus zu decken, beziehen wir zusätzlichen Ökostrom. Um unseren elektrischen Energieverbrauch zu verringern, haben wir in den letzten Jahren begonnen, die Beleuchtung aller Allgemein- und Gemeinschaftsräume auf LED umzustellen.


Die Geschichte der Wärmeversorgung

Schon die frühen Bewohnergenerationen im Schwesternhaus dachten neben den existenziellen Fragen des Daches über dem Kopf darüber nach, wie das Wohnen möglichst nachhaltig erfolgen kann. Neben der Installation einer Regenwassernutzungsanlage

Der Moppel wird zum Teufel!

Mehr elektrische Leistung, Brennwerttechnik.

Seit dem Abschluss des Erbbaurechtsvertrages 1990 mit dem Land Niedersachsen sind wir verantwortlich für das Schwesternhaus aber auch frei in den Entscheidungen der Umsetzung. Bis in die 1980er Jahren (prüfen!) hinein wurde mit Kohleöfen und teilweise schon mit eigenen Gasheizungen geheizt. Für manche galt die Installation einer Zentralheizung (JAHR) als

Rechtsstreit mit Sanitärunternehmen.

Kuriositäten: Die Abgskamine der beiden Gaskessel sind aus Glas.

Liebevoll „der Moppel“ genannt.

Mitteltiefe Geothermie, Professor, Aufwand Vorlauftemperaturen, Mittelspannungsanschluss.

Fernwärme vs. Baumwurzeln.

X64 und 100011